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Qualitätsunterschiede bei Rasensaatgut

Demopark

Einen sehr interessanten Versuch zum Thema Qualitätsunterschiede bei Grassamen hat Herr Dr. agr. Harald Nonn gemacht. Über drei Jahre hat er verschiedene Grassamenmischungen nach verschiedenen Kriterien beurteilt und dabei hochwertige Sport- und Gebrauchsrasenmischungen neben zwei Mischungen “Berliner Tiergarten” als preisgünstige Alternative gegenübergestellt. Die Ergebnisse lassen sich auf der Seite der deutschen Rasengesellschaft nachlesen.
Beurteilt wurde die durchschnittliche Wuchshöhe pro Woche, was wiederum die Häufigkeit der Schnitte beeinflußt, der Mähgutanfall, die Narbendichte, sowie die Veränderungen in der Gräserzusammensetzung der Parzellen. In allen vier Bereichen schnitt die günstige Mischung schlechter ab als die hochwertigen Mischungen. Ganz besonders interessant war dabei die Narbendichte und damit die Anfälligkeit gegen das Einwandern von Fremdgräsern in die Grasnarbe. Bei Berliner Tiergarten waren nach drei Jahren Versuchsdauer nur noch 75 % bzw. 60 % der ursprünglich gesäten Gräser vorhanden, der Rest setzte sich aus zugewanderten Fremdarten wie Poa annua und Poa trivialis zusammen. Damit einhergehend konnte ein sehr uneinheitliches und unbefriedigendes optisches Ergebnis im Vergleich zu den höher wertigen Rasenmischungen diagnostiziert werden.
Es lohnt sich also durchaus seinen Grassamen im Fachhandel zukaufen und etwas mehr für einen gute Mischung auszugeben.

Einen sehr interessanten Versuch zum Thema Qualitätsunterschiede bei Grassamen hat Herr Dr. agr. Harald Nonn gemacht. Über drei Jahre hat er verschiedene Grassamenmischungen nach verschiedenen Kriterien beurteilt und dabei hochwertige Sport- und Gebrauchsrasenmischungen neben zwei Mischungen “Berliner Tiergarten” als preisgünstige Alternative gegenübergestellt. Die Ergebnisse lassen sich auf der Seite der deutschen Rasengesellschaft nachlesen.

Beurteilt wurde die durchschnittliche Wuchshöhe pro Woche, was wiederum die Häufigkeit der Schnitte beeinflußt, den Mähgutanfall, die Narbendichte, sowie die Veränderungen in der Gräserzusammensetzung der Parzellen. In allen vier Bereichen schnitt die günstige Mischung dramatisch schlechter ab als die hochwertigen Mischungen. Ganz besonders interessant war dabei die Narbendichte und damit die Anfälligkeit gegen das Einwandern von Fremdgräsern in die Grasnarbe. Bei Berliner Tiergarten waren nach drei Jahren Versuchsdauer nur noch 75 % bzw. 60 % der ursprünglich gesäten Gräser vorhanden, der Rest setzte sich aus zugewanderten Fremdarten wie Poa annua und Poa trivialis zusammen. Damit einhergehend konnte ein sehr uneinheitliches und unbefriedigendes optisches Ergebnis im Vergleich zu den höher wertigen Rasenmischungen diagnostiziert werden.

Offensichtlich zählt bei günstigen Rasenmischungen wirklich nur der Preis und es wird keinerlei Wert auf die Qualität der einzelnen Gräserarten und -sorten, sowie deren Kombination gelegt. Wie auf der Demopark eindrucksvoll demonstriert wurde war der Qualitätsunterschied auch von Laien sehr deutlich sichtbar. Es lohnt sich also durchaus seinen Grassamen im Fachhandel zukaufen und etwas mehr für einen gute Mischung auszugeben.

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