Rasenblog
Willkommen auf » Rasen in der Öffentlichkeit

grashalm1Die Besucher können hier Grashalme aus Balsaholz schnitzen, mit ihrem Vornamen, dem Anfangsbuchstaben ihres Nachnamens und ihrem Beruf  beschriften. Diese „Grashalme” werden grün eingefärbt und dann auf der extra dafür angelegten Fläche ausgestellt. Dieses hügelig gestaltete Areal ist auch gleichzeitig Ruheraum für die Grashalmschnitzer, Diskussionsort und Bühne für Vorträge. Einen solchen Vortrag gibt es am 6.Juni um 15.00 Uhr und am 7.Juni um 13.00 Uhr. Referent ist der Dipl.-Biologe Martin Boksch. Er spricht über den interdisziplinären Forschungsansatz „Pionier- und Liebesgras- das Schlacht Feld – ein soziografischer Vergleich”.

Alle Besucher der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin sind zu diesem Workshop herzlich eingeladen.

grasdach1Auf dem internationalen Gründachkongress in Nürtingen wurde die Stadt Düsseldorf für ihr herausragendes kommunales Engagement zur Förderung von Dachbegrünungen mit dem IGRA-Preis 2009, dem International Green Roof Association-Award, ausgezeichnet. 730.000 Quadratmeter mit Rasen begrünte Dachflächen gibt es in Düsseldorf. Das entspricht einer Größe von 100 Fußballfeldern. Diese Zahlen beeindruckten die 280 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 40 Nationen auf dem internationalen Gründach-Kongress, der in diesem Jahr in Nürtingen bei Stuttgart stattfand.
Beim Blick aus der Vogelperspektive würde sich dem Betrachter ein grüner Flickenteppich in der Dachlandschaft von Düsseldorf zeigen. Im Innenstadtbereich verdichtet sich dieses Muster leicht. Und das ist gut so, denn gerade hier nimmt der Anteil der ebenerdigen Grünflächen stark ab und ein begrüntes Dach kann dann einen besonders wertvollen “Naherholungsraum” darstellen und seine ökologische Bedeutung als Ersatzlebensraum für Tiere und Pflanzen wirksam ausleben.
Begrünte Dächer sorgen für ein deutlich besseres Stadtklima. Vor allem im Sommer, denn dann kann es in Städten aufgrund des höheren Anteils versiegelter Bodenfläche bis zu 10 Grad Celsius wärmer sein als im Umland. Rasendächer entfalten hier eine positive Wirkung: Sie nehmen Regenwasser auf, das langsamer verdunstet und gleichzeitig für Kühlung sorgt. Darüber hinaus binden sie Kohlendioxid, Staub und Schadstoffe. Ein Quadratmeter grünes Dach filtert im Jahr etwa 0,2 kg Schadstoffe aus der Luft. Außerdem sorgt ein grünes Dach für einen besseren Wärmeschutz im Sommer und Winter – und das ganz natürlich. Damit leisten grüne Dächer einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Da sie als Wärmedämmung dienen, senken sie den Energieverbrauch, was gleichzeitig den CO²-Ausstoß verringert.